Mittwoch, 17. August 2016

Yoda und Kevin on Tour 19

Yoda und Kevin bei den Inka in Peru

Sie sind in Nationalpark Paracas und in der Oase Huacachina dabei ...
Sie trinken einen guten Tropfen im Weingut Tacama ...
Sie bestauen die Ruinen in Nazca ...
Sie stehen vor der Kathedrale in Cusco ...
Sie füttern die Alpakas ...
und sie machen das obligatorische Foto vor dem Machu Picchu ...









Erkenntnis der Woche 40

Erkenntnis der Woche in Puno, Peru


Es sind zu viele Touristen auf dem Machu Picchu. Die Anzahl sollte wirklich reduziert werden, wie es übrigens auch die UNESCO fordert. Pro Tag dürfen 2‘500 Menschen zu den Ruinen und sogar morgens um 05:00 Uhr (Das Tor zum Machu Picchu öffnet erst um 05:30 Uhr!) stehen schon Hunderte bereit, da diese schon um 03:00 Uhr aus dem nahen Dorf losmarschiert sind. Ein bisschen kommt man sich zeitweise vor wie in Disneyland vor der Hauptattraktion. Schade, bisschen weniger überlaufen wäre das Erlebnis Machu Picchu noch eindrücklicher.

Heute gibt es Cuy

2016/07/23 – Puno, Peru

Zum Abschluss gab es in Peru noch zwei kulinarische Leckerbissen. Cuy und Alpaka. Alpaka schmeckt ein bisschen nach Kamel oder Ziege, recht dominant im Geschmack. Aber gar nicht einmal so schlecht. Karin hingegen war es ein Anliegen einmal Cuy zu probieren. Cuy ist das spanische Wort für Meerschweinchen und wird in Südamerika entweder auf dem Grill oder im Ofen zubereitet. Karin entschied sich für die Grillvariante. Das Tierchen schmeckt ein bisschen nach Hase oder Hühnchen und etwas nach Ente, dazu kommt noch ein ganz eigener Geschmack (vermutlich Meerschweinchen). Alles in allem lecker, nur dass etwas wenig Fleisch an den Knochen war. Tja… .


Cuy a la parilla oder auf deutsch: Meerschweinchen vom Grill

Lecker Alpakasteak

Titicacasee

2016/07/22 – 2016/07/24 – Puno, Peru

Wir sind später von Cusco weiter durch wunderschöne Andenlandschaften zum Titicacasee gefahren und zwar zunächst auf die peruanische Seite nach Puno. Unsere Pension war etwas ausserhalb in einem Wohngebiet auf dem Hügel. Wir dachten schon, dass dies nicht so optimal ist, wurden jedoch von dem älteren Besitzerehepaar überrascht. Beide konnten kein/kaum Englisch, sie waren aber soooo herzlich und bemüht, dass der Aufenthalt richtig Spass machte. Das Frühstück war liebevoll mit Aussicht auf den See angerichtet, sie versuchten einige Wörter in Deutsch zu lernen und umarmten uns herzlich beim Abschied. Wir wurden ganz schüchtern gefragt, ob sie ein Foto mit uns machen dürfen. Sehr nett die beiden. Neben Puno machten wir noch einen Ausflug auf die schwimmenden, bewohnten Inseln im Titicacasee. Zwar wird hier das meiste nur noch für die Touristen gemacht, trotzdem war es interessant zu sehen, wie die Bewohner der Inseln früher gelebt haben. Mit Torf und Schilf werden jedes Jahr die Inseln neu gebaut und schwimmen dann im seichten Wasser. Das komplette Leben spielt (oder spielte) sich auf der kleinen Insel ab. Sehr einzigartig.

Die letzten Tage in Peru neigen sich dem Ende zu. Weiter ging es zur bolivianischen Seite des Titicacasees. Adios Peru.



Puno

Urus Floating Village - Schwimmende Dörfer







Markt in Puno


Am Machu Picchu

2016/07/19 – 2016/07/20 – Machu Picchu, Peru

So ging es gegen Ende unseres Peruaufenthaltes dem Highlight entgegen – dem Machu Picchu. Weltkulturerbe und eines der neuen sieben Weltwunder. Uns war zwar bewusst, dass der Ausflug recht touristisch werden sollte, dies hinderte uns jedoch nicht daran, zweimal zu der historischen Stätte zu gehen, was sich im Nachhinein wirklich lohnte. Zunächst gings mit dem Zug zu dem kleinen Ort Agua Calientes und dann mit dem Bus die Serpentinen hoch zum Machu Picchu. Man sieht die Ruinen bereits von der Ferne und wenn man dann direkt vor ihnen steht, an dem klassischen Aussichtspunkt kann man, trotz der vielen Menschen, nur noch staunen. Als gegen 16 Uhr die ganzen Tagestouristen abmarschierten, waren wir endlich mit wenigen anderen Menschen und einigen Lamas ganz allein mit den Ruinen. Sehr beeindruckend, wie an einem derart abgelegenen und schwer zugänglichen Ort zu damaliger Zeit und Bedingungen eine Stadt errichtet werden konnte! Ein bisschen ist man ergriffen vom Anblick der Ruinen und gleichzeitig erstaunt von der Leistung der Inkas.

Am nächsten Tag haben wir den Machu Picchu Mountain, den Berg hinter den Ruinen erklommen. Es ging 600 Höhenmeter extrem steile Treppen bergauf. Zusätzlich zu der Höhe machte uns auch noch die Hitze zu schaffen, so dass vor allem Karin mal kurz an ihre Grenzen kam. Oben angekommen war allerdings alles wieder vergessen, der Blick war einfach atemberaubend.

Abends ging es mit dem „Deluxe“-Zug (die einfache Variante war leider ausgebucht) wieder zurück ins heilige Tal nach Ollantaytambo. Die Deluxe-Variante beinhaltete ein kleines Abendessen, Bespassung und eine Modeschau mitten im Zug. Sehr lustig.




Machu Picchu Pueblo










Auf dem Machu Picchu Mountain




Stairways to Hell - steil und anstrengend



Samstag, 6. August 2016

Erkenntnis der Woche 39

Erkenntnis der Woche in Cusco, Peru

In Nazca hatten wir Pech mit einer Tour und wir wurden da etwas über den Tisch gezogen. Wir bezahlten gutes Geld für eine 2-stündige Tour, die dann eben nur eine Stunde dauerte. Als wir den Veranstalter dann damit konfrontierten, ging der relativ schnell in die Luft. Das Diskutieren bringt bei den Latinos recht wenig, da fast alle Machos sind und man schliesslich keine Fehler macht. Ein bisschen Geld gabs dann trotzdem zurück.

Ach, am Ende haben wir uns beide eine schicke Inkamütze mit Lamas drauf gekauft, da es abends doch sehr kalt werden kann. Und man muss sagen, dass nahezu jedem anderen diese Mützen nicht stehen, aber an uns sieht sie natürlich gut aus.


Mate de Coca

2016/07/14 – Cusco, Peru

Da wir in Cusco wieder auf knapp 3600 Meter waren, waren Kurzatmigkeit und Kopfschmerzen aufgrund der Höhe bereits vorprogrammiert. Die Lösung hiess hier: Cocatee, das Nationalgetränk der Peruaner. Morgens gabs dann eben im Hotel Mate de Coca anstatt Kaffee. Geholfen hats uns beiden und bei besonderer Anstrengung kauten wir die Cocablätter auch noch.



Und Action

2016/07/08 – 2016/07/16 – Huacachina, Nazca, Cusco, Peru

Peru war zusammengefasst auch ein bisschen Actionland, denn hier konnten wir Dinge recht günstig ausprobieren.

In Huacachina und in Nazca gab es jeweils eine rasante Buggytour quer durch die Wüstenlandschaften Perus. Während beider Touren ging es dann auch Kopf voran auf einem kleinen Sandboard die Dünen hinunter. Und da wir noch nicht genug vom Sand hatten, gings am anderen Tag mit den Skiern ebenfalls noch die Sandberge hinab. Man hat dann zwar abends den Sand überall kleben und die Hosentaschen voller Sand, aber es machte alles einen Heidenspass.

In Cusco hat sich dann Geri einen keinen Wunsch erfüllt. Wir sind querfeldein über alte Fahrwege mit dem Quad hoch und runter gefahren. Einfach super.


Buggytour und Sandboarden in Huacachina


Sandskifahren


Buggytour und Boarden in Nazca


Quadtour im Umland von Cusco