Samstag, 9. Januar 2016

Teure Strafen

2016/01/03 - Singapore, Singapore
Anekdote am Rande: Was einem hier in Singapore natürlich auffällt: Hier gibt es an jeder Ecke Schilder mit Warnungen darauf. Und die sind mitunter der Grund, dass das Land so sicher und sauber ist. Denn es gilt:
-       Essen in der U-Bahn: 500 Singapore Dollar (ca. 350 Euro)
-       Umweltverschmutzung: 500 Singapore Dollar
-       Rauchen im Park: 2000 Singapore Dollar
-       Affen füttern: 50000 Singapore Dollar !!!
Tja, da überlegt man sich einige Dinge dann doch besser zweimal.

 


Asien ganz anders

2015/12/29 – 2016/01/05 Singapore, Singapore
In Singapur ist man zwar geografisch gesehen immer noch in Asien, aber irgendwie dann doch nicht. Die Stadt ist unglaublich sauber und geordnet, man bekommt wirklich alles was man möchte und Singapur gilt als das sicherste Land der Welt. Dies sind alles nicht unbedingt Eigenschaften von asiatischen Megametropolen.
An der Landesgrenze angekommen sind wir langsam im Pendlerstau (den kennt man von deutschen Pendlern in die Schweiz) nach Singapur eingetrudelt. Die Zollkontrolle funktioniert dann auch ganz simpel und ohne aus dem Fahrzeug auszusteigen. Wir hatten uns in Singapur wieder eine Unterkunft in einem privaten Homestay ausgesucht und damit unglaubliches Glück. Denn zum einen war die Unterkunft gut ausgestattet und toll gelegen. Der Blick geht direkt auf den grünen, natürlich gewachsenen Dschungel, der in Singapur einem überall begegnet. Zum zweiten hatten wir eine wirklich tolle und interessante Gastgeberin, die uns freundlich in Empfang nahm und mit guten Tipps ausstattete. Takico stammt ursprünglich aus New York und ist vor 25 Jahren nach einer einjährigen Weltreise nach Singapur ausgewandert. Am Silvesterabend hatte sie uns zu einem Apero eingeladen und wir unterhielten uns sehr nett über belanglose aber auch ernste Themen.
Im grünen und gleichzeitig sehr modernen Singapur gab es schliesslich noch einiges zu entdecken. Die Botanischen Gärten mit ihrer unglaublichen Vielfalt, die einem aus dem Stauen gar nicht mehr herauskommen lassen. Das MacRitchie Reservoir, das sich nur etwa 10 Fussminuten von unserer Unterkunft entfernt befand. Hier befindet sich die grüne Lunge der Stadt, denn der riesige See ist umgeben von einem natürlichen Dschungelbestand, mit allem, was darin so kreucht und fleucht. Die Nightsafari im Zoo von Singapur, wo wir in der Dunkelheit die Tiere in einer anderen Art wahrnehmen konnten. Und zu guter Letzt die Marina Bay Sands mit den Gardens of the Bay. Da wir hier bereits das imposante Neujahrsfeuerwerk erlebt hatten, mussten wir auch am Tage die Hafenbucht mit den angrenzenden Gärten bestaunen. Und wir fanden die Verschmelzung von Architektur und Natur wirklich beeindruckend.
Ein weiterer Pluspunkt für Singapur war die Tatsache, dass wir Essentechnisch aus dem Vollen schöpfen konnten. Es gab nämlich neben diversen westlichen Restaurants auch Produkte aus dem Westen. Und zum Frühstück gab es dann ab sofort Brot aus der Schweiz. Kein Witz.
Am 04. Januar sollte es dann weiter nach Indonesien gehen. Da wir jedoch aufgrund von Problemen am Flughafen (ohne Visa wir ein Ausflugticket aus Indonesien verlangt) von der Fluggesellschaft nicht an Bord gelassen wurden, mussten wir noch einen weiteren Tag in Singapur in einem Flughafenhotel verbringen. Ärgerlich, aber so konnten wir noch etwas Schlaf nachholen. Tags darauf hat dann alles geklappt und weiter gehts mit Sumatra in Indonesien.

 
 
Ausblick von unserem Appartement
 






 

















Freitag, 8. Januar 2016

Rezept 9, Singapore, Singapore

Satay Spiesse

Spiesse: 200 g Hähnchenbrustfilet/200 g Rind (aus der Hüfte)/1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)/50 ml Kokosmilch/4 EL Sojasauce/1/2 TL Sambal oelek/1 TL gemahlener Koriander/2 TL Palm- oder brauner Zucke/Salz/ ca. 30 Holzspieße
Erdnusssosse: 1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)/100 g geröstete ungesalzene Erdnüsse/250 ml Kokosmilch/1 TL Sambal oelek/2 TL Palm- oder brauner Zucker/2 EL Limettensaft/Salz/evtl. 2 EL Öl

1. Fleisch in sehr dünne, lange Streifen schneiden (ca. 3 cm × 10 cm). Ingwer schälen, fein reiben, mit Kokosmilch, Sojasauce, Sambal oelek, Koriander, Zucker und etwas Salz zu einer Marinade verrühren. Die Fleischstreifen darin zugedeckt im Kühlschrank mindestens 2 Std. marinieren. Währenddessen die Holzspieße in Wasser legen.
2. Für die Sauce den Ingwer schälen und fein reiben. Die Erdnüsse ganz fein hacken oder mahlen. Beides mit Kokosmilch, Sambal oelek und Zucker vermischen und aufkochen. Bei kleiner Hitze sämig einkochen lassen. Die Erdnuss-Sauce mit Limettensaft und Salz abschmecken.
3 Das Fleisch wellenförmig auf die gewässerten Holzspieße fädeln. Auf dem Grill oder in heißem Öl von jeder Seite 3-4 Min. garen. Heiß mit der Erdnuss-Sauce servieren. 

Da Singapore eine richtige Multi-Kulti-Stadt ist, in der man auch sehr gutes westliches Essen bekommt und wir nach knapp 3 Monaten Reisen in asiatischen Ländern sehr grosse Lust auf solches Essen hatten, ist die traditionelle Küche bei uns etwas zu kurz gekommen. Neben Pasta und einem Sirloin Steak gab es bei uns nämlich auch abends oftmals Brot (Körnerbrot aus der Schweiz!) mit Wurst (Bierschinken – kein Witz). Aber an den typischen Food-Courts in Singapore haben wir uns ab und an die leckeren und landestypischen Snacks gegönnt wie eben die Satay-Spiesse.
 
 
 

Freitag, 1. Januar 2016

Happy New Year

2015/12/31 - Singapore, Singapore

Ein Traum geht in Erfüllung – Silvester in Singapore. Einfach überwältigend. Tolles Feuerwerk vor einer Traumkulisse.
Happy New Year und eine tolle Zukunft für Euch alle!
 
 


 

Erkenntnis der Woche 12

Erkenntnis der Woche in Malaysia

Da wir vermutlich eine schwierige Zeit zum Reisen in Malaysia erwischt haben und nicht die Route bereisen konnten, die wir uns vorgestellt hatten, wäre es unfair sich darüber zu beschweren. KL ist wirklich eine tolle Stadt mit viel Multi-Kulti, Shoppingcentern und einigen Dingen die erlebt werden möchten. Auch der Rest des Landes lässt sich gut bereisen.
Wir fanden es allerdings schwierig das Land richtig zu greifen, was vermutlich wieder daran liegt, dass wir nicht so viel herumgekommen sind wie geplant.
Letztendlich muss man sicherlich etwas mehr Zeit mitbringen um dieses vielfältige Land in sich aufzunehmen. Ausserdem ist festzuhalten, dass Malaysia zwar muslimisch, aber extrem liberal eingestellt ist. Auch uns gegenüber waren die Malaien immer nett, höflich und fröhlich.
Für Karin ist sicherlich die Erkenntnis, dass das Reisen, vor allem in den Tropen, körperlich sehr, sehr anstrengend sein kann und sich der Körper deshalb einfach manchmal eine kleine Auszeit nimmt. Mit den ständig wechselnden Einflüssen von Klima, Nahrung, Umgebung, usw. muss der menschliche Körper erst einmal wieder aufs Neue klarkommen. Aber wir lernen damit umzugehen.

Yoda und R2D2 on Tour 8

On Tour again

Sie waren mit dabei im Vogelpark in KL...
Sie haben das weltberühmte KLCC besucht ...
Sie inspizierten die Altstadt von Melaka ...




 
 

Der mit den Schmetterlingen tanzt

2015/12/24 – Melaka, Malaysia

Anekdote am Rande: Irgendwie hatten die Schmetterlinge im Butterflypark in Melaka Geri ganz doll lieb. Vor allem haben die kleinen Flieger Spass daran gefunden sich auf die Füsse zu setzen und sich nicht mehr zu rühren. Putzig.
 
 

 

Oh Palmenbaum, oh Palmenbaum, ...

2015/12/23 – 2015/12/29 Melaka und Muar, Malaysia
Eigentlich war es der Plan, dass wir über die Weihnachtszeit in den kühleren Norden gehen um dort die Feiertage zu verbringen. Das Problem war nur, dass unsere eigene Reiseplanungsstrategie (Buchung 1-2 Tage vorher) hier in Malaysia nicht aufging. Deshalb gings in den Süden nach Melaka. Da auch hier kaum Hotels verfügbar waren, mussten wir uns mit einem Golf Resort zufrieden geben. Die Anlage war zugegeben schön und die Zimmer sauber. Jedoch waren wir etwas abgeschnitten und auf Taxis angewiesen, denn auch unser zweiter Plan, dass wir uns ein Auto zwischen Weihnachten und Neujahr mieten wollten, ging natürlich nicht auf. Und Taxis sind hier eher rar. So haben wir in letzter Sekunde (wir mussten bereits unser bisheriges Hotelzimmer verlassen) eine Alternativunterkunft und doch noch ein Taxi dahin gefunden. Aber macht nix, wir hatten trotzdem Spass.
Nach einem Ausflug in den örtlichen Butterflypark ging es dann am Weihnachtsfeiertag in die historische Altstadt von Melaka. Und hier gab es dann auch unser lecker „Weihnachtsessen“ – Spargelsalat mit Scampi und ein Doppel-Beef-Burger. Mal etwas anderes als die schnöde Weihnachtsgans.
Tags darauf haben wir uns dann eine Stunde weiter nach Süden bewegt und uns in einem ruhigen Farmstay (so etwas wie Ferien auf dem Bauernhof in Malaysia) für ein paar Tage niedergelassen. Da Karin etwas angeschlagen war (Der Wechsel schwüles Wetter aussen und extrem klimatisierte Räume ist wirklich Gift), kam dieses ruhige Hotel gerade recht. Auf dem Gelände war ein Angelteich, ein kleiner Zoo, ein Pool mit Doktorfischen und viele weitere kleine Aktivitäten konnten unternommen werden. Alles in allem war der Aufenthalt entspannend und die Malaien waren wirklich sehr bemüht um uns.
Besonders die Eigentümer des Farmstays, wir glauben das war die Mafia (lol), haben sich super um uns gekümmert, inkl. täglicher Privatfahrt zum 5 km entfernten Restaurant.
Mafia deshalb, weil alle Familienmitglieder riesige, schwarze Autos mit verdunkelten Scheiben gefahren sind, weil ihnen der halbe Ort, inkl. Hotels, Restaurant, Autofirma,... gehört hat und weil sie super Connections hatten.
Mit dem „Privattaxi“ sind wir dann weiter Richtung Singapore.

 





 



Lecker Weihnachtskuchen

 



 
 

Rezept 8, Melaka, Malaysia

Tom Yum Soup

600 g Hühnerbrust/1 Liter Kokosmilch ungesüßt/ 250 g Pilze (Champignons, Austernpilze, …)/4 Esslöffel Tom Yum Paste/3 Stängel Zitronengras/5 Blätter Zitronenblätter/1 daumengroßes Stück Galgant (alternative Ingwer)/3 Zehen Knoblauch/3 Limetten frisch/250 Gramm Cocktailtomaten/1 Bund Frühlingszwiebeln/2 Chili rot frisch/1 ordentlichen Schuss Fischsauce/1 Bund Koriander
1. Die Hühnerbrust in ca 0,5-1cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in einen Topf mit 300ml Wasser überführen und das Ganze zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Pilze längs halbieren, das Zitronengrass in ca 2-3 cm lange Stifte schneiden, Zitronenblätter vierteln, Knoblauch in 1mm dicke Scheiben und den Galgant in 2cm schneiden.
2. Die geschnittenen Zutaten in den heißen Topf geben und mit der Kokosmilch auffüllen. Nun ein guten Esslöffel Tom Yum Paste unterrühren bis er sich aufgelöst hat. Den Saft der Limetten, die halbierten Cocktailtomaten und wahlweise gehackte rote Chili dazugeben.
3. Abschmecken mit Tom Yum Paste, gehacktem Chili und Fischsauce zum Salzen. Nach dem Abschmecken werden die Frühlingszwiebeln in ca. 3-4cm lange Stücke geschnitten und in die Suppe gegeben, welche dann nur noch für eine Minute kochen sollte.
4. Die Suppe in kleine Schüsseln geben. Den Koriander zerzupfen und einige geschnittene Chilischoten in einem separaten Schälchen servieren. 

Eigentlich ist die Tom Yum Suppe ein typisches Thaigericht. Die Malaien haben das Gericht in ihre Tradition aufgenommen und einfach noch mehr verschärft. Als wir die Suppe probiert hatten, hat es uns fast die ganze Mundhöhle ausgebrannt. Vom Geschmack her echt super, aber die Schärfe, man, man, man, ….