Mittwoch, 29. Juni 2016

Rezept 20, Quito, Ecuador

Espumillas


8 ripe guavas or guayabas/1 - 1 ½ cups sugar/2 egg whites
Garnishes: Arrope or berry syrup, sprinkles and/or coconut flakes


1. Peel the guavas -they should be very soft and ripe- with a vegetable peeler. Remove the seeds and just keep the meaty flesh parts. Put the guava pieces in a large bowl and mix it with sugar until everything is pureed. You can use a fork or a vegetable masher for this part.

2. The alternative method is to cut the guavas in halves, place them in the blender (no water), and blend until you have a puree. Then strain the puree and use an electric blender to mix in the sugar.

3. Add the egg whites to the guava and sugar puree, mix using the electric mixer until you have stiff creamy texture. As mentioned the texture will be coarser if you made the guava puree by hand and smoother if it was done in the blender.

4. Serve immediately in ice cream bowls or ice cream cones, drizzle with the arrope or berry sauce and sprinkles or coconut flakes.


Espumilla mit Waffeln

Dienstag, 28. Juni 2016

Die Luft wird dünner

2016/06/08 – 2016/06/10 + 2016/06/16 – 2016/06/19 – Quito, Ecuador


Wir starteten unsere Südamerikareise auf gut 2‘800 m Höhe in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Hier oben ist die Luft schon ganz schön dünn, was wir in den nächsten Tagen merken sollten. Beim Treppensteigen oder Bergauflaufen geht einem nämlich relativ schnell die Puste aus und man kommt sich 15 Jahre älter vor. Man braucht halt überall etwas Eingewöhnungszeit.

Da unsere Pension direkt in der Altstadt war, konnten wir das historische Zentrum einfach zu Fuss erkunden. Quito hat wirklich prachtvolle Bauten und hier sieht man den Prunk der vergangenen Kolonialzeit. Auf dem Zentralplatz pulsierte das einheimische Leben. Zwei einheimische, ältere Männer beispielsweise spielten mit ihren Gitarren alte Lieder und die anderen, anwesenden Männer sagen dazu. Sehr rührend. Auch die Aussicht vom El Panecillo über Quito bis weit ins Andenhochland beeindruckte uns sehr.

In Quito konnten wir allerlei lustige Speisen probieren wie zum Beispiel Espumilla (Eiweissschau mit Guavegeschmack) oder wie die Ecuadorianer sagen „Eis, dass nicht in der Sonne schmilzt“. Ausserdem gab es zum Frühstück gekochte weisse Maiskörner (Mote) mit frittierter Schweinehaut (Chicharron). Was komisch klingt war aber in Wirklichkeit sehr, sehr lecker.

Quito selber war auch noch unser Start- und Endpunkt der Galapagosreise. So konnten wir nach der beeindruckenden und anstrengenden Reise durch das Galapagosarchipel noch einige Tage in Quito relaxen, eh wir nach Süden weiterzogen.



Mote (gekochte Maiskörner) mit Chicharron (frittierte Schweinehaut) - lecker

El Panecillo

Blick über Quito








Yoda und Kevin on Tour 17

Yoda und Kevin auf Besuch in Guatemala und Panama

Als wir in Antigua so durch die Strassen schlendern, hören wir auf einmal von einer Seitengasse ständig ein "Banana, Banana" rufen. Als wir näher nachschauten, bemerkten wir den kleinen Maya-Kevin, ein wohl entlaufenes Minion. Natürlich hat Karin den Kleinen sofort adoptiert und so passt nun Yoda auf unseren Kevin auf.


Die beiden bereisen Antigua ...
Sie feilschen mit den Händlern um bessere Preise in Chichi ...
Sie schwimmen im Lago Atitlan ...
Sie besuchen in Panama City den Kanal und die Altstadt ...













Donnerstag, 23. Juni 2016

Erkenntnis der Woche 34

Erkenntnis der Woche in Guatemala und Panama

Erkenntnis 1: Micheladas sind Scheisse. Micheladas sind ein typisches Getränk in Mittel- und Südamerika und wir dachten uns, das ist sicher lecker und typisch für die Region – also ausprobieren. Das Ganze ist dann Limette mit Tomatensaft und Gewürzen (Pfeffer+Chilli). Was klingt wie eine kalte Suppe wird dann mit Bier!!! und dubiosem Eis aufgefüllt. Fertig. Aber das Zeug geht wirklich gar nicht. Wir empfehlen – nicht nachmachen.

Erkenntnis 2: Wenn man auf der Homepage des Auswärtigen Amtes die Sicherheitshinweise nachliest, dann muss man in Panama am meisten Angst vor den Taxifahrern haben. Scheinbar ist Taxifahren wirklich gefährlich und man wird fast mit Sicherheit ausgeraubt. Uns ist dies natürlich nicht passiert und die Fahrer waren alle nett und hilfsbereit. Die Hinweise vom Auswärtigen Amt sind ja schön und gut und sicherlich sollte man immer mit Verstand reisen (keine dunklen Gassen, im Hotel nach Hinweisen fragen, kein Schmuck und Luxuszeugs), aber manchmal ist das etwas Panikmache. Das empfinden wir nun schon in ganz Zentralamerika so. Also lieber mal die Einheimischen nach der Sicherheitslage fragen, als sich verrückt zu machen.


Micheladas, Bier mit Tomatensaft und Gewürzen - lecker ist anders

Rezept 19, Panama City, Panama

Ceviche con Camarones

2 lbs. shrimp (peeled and deveined)/1½ dozen limes/1 medium onion (chopped)/1 red bell pepper (chopped finely)/2 – 3 jalapeño or habanero peppers (chopped finely)/6 – 8 tbsp parsley and/or cilantro (chopped)/Habanero pepper sauce/3 noodle heads

1. Squeeze limes (limon) and pour juice into a glass bowl or pan (no metal!!)
2. Chop shrimp into about 4 – 5 pieces depending on what size you bought
3. Add shrimp, onions, red pepper, jalapenos, and parsley and/or cilantro to bowl.
4. Let this mixture sit on kitchen counter for up to 2 hours. Then refrigerate. This is done when the shrimp are pink and opaque.
5. Before serving, taste for hotness. If not hot enough for you, add a few drops of pepper Sauce.
6. Serve with saltine crackers or tortilla chips.



Oh, wie schön ist Panama

2016/06/05 – 2016/06/08 – Panama City, Panama

Als wir in Panama City landeten und zu unserem Hotel fuhren, waren wir erst einmal überrascht wie modern diese Stadt ist. Die Skyline ist mit der einer grossen amerikanischen Stadt zu vergleichen, sitzen hier doch unzählige Banken und Versicherer (Panama hat weniger strenge Steuergesetze).

Im Hotel angekommen war erst einmal der Wurm drin. Die Buchung übers Internet hat nicht geklappt, ein schönes grosses Zimmer im obersten Stock haben wir dann trotzdem bekommen. Erst ging das Wasser im kompletten Hotel nicht, später der Aufzug (wir sind ja zum Glück nur im obersten Stock untergebracht – stöhn). Die Aussicht von der Dachterrasse hat dann allerdings für alles wieder entschädigt. Eine wunderschöne Rundumsicht auf die moderne Skyline und die Altstadt. Traumhaft.


Da Geri etwas angeschlagen war, liessen wir es, auch aufgrund der Hitze, etwas ruhiger angehen und holten noch ein bisschen Schlaf nach (dazu sagte Karin gewiss nicht nein). Die Höhepunkte während unseres kurzen Stopps waren dann die tolle Altstadt und, natürlich, der Panamakanal. Alles sehr eindrucksvoll.


Panamahutverkauf auf dem Plaza Central







King Kong greift zu nach der Odyssee im Shoppingcenter

Miraflores Schleussen

Der Panama-Kanal


 



Ausblick von unserer Dachterrasse

Der schönste See der Welt

2016/06/04 – Panajachel, Guatemala


Heute gings per Shuttle auf eine Tagestour nach Panajachel und zum berühmten Lago Atitlan. Dieser See soll der schönste See der Welt sein – na dann. Wir hatten ein klein wenig Pech mit dem Wetter, da Wolken und Nebel die umliegenden Vulkan etwas bedeckten. Die Aussichten waren trotzdem wunderschön mit glasklarem Wasser und mystisch anmutenden Vulkanen. Ob dies der schönste See der Welt ist, ist schwierig zu sagen, aber sicherlich ein sehr schöner.








Rezept 18, Antigua, Guatemala

Maya Chocolate

Schokolade (mind. 60 % Kakaoanteil)/Milch/Chilipulver/Honig

1. Schokolade über kochendem Wasser langsam erwärmen und verflüssigen lassen. Milch zum Kochen bringen, Haut entfernen.


2. Zuerst die Schokolade und dann die Milch in eine grosse Tasse geben und dann Chili und Honig nach Geschmack dazugeben.







Die Erben der Mayas

2016/05/31 – 2016/06/05 – Antigua, Guatemala

Der Grenzübergang von Honduras nach Guatemala ist recht einfach, da wir das gültige Visum bereits bei der Einreise in Honduras erhalten haben. Nach einer 6 stündigen Fahrt  im Shuttlebus kamen wir im Talkessel von Antigua an und mussten erst einmal feststellen, dass das Klima richtig angenehm war. Ausserdem konnten wir sehen, dass die alte Hauptstadt Guatemalas wieder sehr touristisch ist. Hier gibt es an jeder Ecke Restaurants oder Tourenveranstalter, Märkte und Hotels. Am nächsten Morgen jedoch wurde uns klar, weshalb Antigua so berühmt ist. Die Stadt ist ein koloniales Kleinod umgeben von Vulkanen.  Alte Kirchen stehen neben imposanten Kolonialbauten und  Ruinen und alle, wirklich alle Häuser der Altstadt sind bunt und farbenfroh angemalt. Die ganze Stadt in ein kleines Kunstwerk und richtig schön.

An Geris Geburtstag machten wir uns auf nach Chichicastenango oder kurz „Chichi“, einem kleinen Bergdorf, wo einer der grössten und bekanntesten Märkte stattfand. Hier findet man hunderte von Ständen mit den typischen Stoffen (die übrigens von den Einheimischen getragen werden) und Touristenprodukten aber auch Obst, Gemüse und Haushaltsartikel. Das Schöne war sicherlich, dass der Markt nicht nur für Touristen ist (es waren nämlich kaum welche da), sondern auch für die einheimische Bevölkerung. Lustig war auch, wenn die heimischen Stoffverkäuferinnen einem etwas verkaufen wollten. Man muss sich vorstellen, dass eine etwa 1,40 m grosse Frau, die man aufgrund ihrer kleinen Grösse nicht sieht, plötzlich vor einem steht, ein riesiges Tuch hochreisst und dieses anpreist. Man erschrickt vor dem wandelnden Tuch fast zu Tode. (Die Guamatelaner haben die Mayas als direkte Vorfahren, was man an den Gesichtern und eben der Grösse sieht. Alle, Männer wie Frauen, sind wirklich kleiner als Karin. Das will was heissen).

Der Heimweg von Chichi nach Antigua wurde dann etwas aufregender als erwartet. Unser Busfahrer ist nämlich fast eingenickt und es brauchte die Überzeugung aller Passagiere, damit er eine Pause machte und ein paar Kaffee trank. Der Abschluss des Tages fand dann nach leckerem texanischem Essen in einem englischen Pub mit Livemusik statt.

Unsere 5 Tage Antigua reichten natürlich nur für einen kurzen Eindruck Guatemalas aus, aber dieser war unglaublich schön. Die Natur und die Kultur der Mayas sowie der Kolonialherren ist beeindruckend und lebhaft. Das nächste Mal bleiben wir etwas länger.

Weiter geht’s Richtung Südamerika mit kurzem Zwischenstopp in Panama City.








Cocoa-Museum










Umgebaute Schulbusse in allen Farben


Markt in Chichicastenango







Maskenmuseum der Maya